Was kostet ein Onlineshop?
Plattform, Aufbau und laufende Kosten, was wirklich ins Budget gehört, bevor du startest.
Der Ansatz
Ein Onlineshop kostet mehr als „der Shop".
Drei Kostenblöcke entscheiden über dein Budget: die Plattform, der einmalige Aufbau und die laufenden Kosten. Hier der Überblick.
Die drei Kostenblöcke
Erstens die Plattform (z. B. Shopify-Tarif oder Hosting für Shopware). Zweitens der einmalige Aufbau (Design, Struktur, Produkte, Zahlung, Versand). Drittens die laufenden Kosten (Apps, Gebühren, Pflege, Marketing).
Wer nur den ersten Block betrachtet, verschätzt sich. Erst alle drei zusammen ergeben das realistische Budget.
Plattformkosten im Vergleich
Bei Shopify zahlst du einen Monatstarif, dafür sind Hosting und Sicherheit inklusive, die Details stehen in Was kostet Shopify?.
Bei Shopware trägst du Hosting und Wartung selbst, hast dafür mehr Kontrolle und starke B2B-Funktionen. Welches System günstiger ist, hängt vom Anwendungsfall ab, siehe Shopify vs. Shopware.
Aufbaukosten
Der einmalige Aufbau ist meist der größte Posten. Treiber sind Sortimentsgröße, Design-Anspruch, Schnittstellen (Warenwirtschaft) und ob eine Migration aus einem Altsystem nötig ist.
Du kannst selbst bauen (günstig, aber zeitintensiv und fehleranfällig) oder bauen lassen, eine Einordnung gibt Onlineshop erstellen lassen.
Laufende Kosten nicht vergessen
Nach dem Launch laufen die Kosten weiter: App-Abos, Zahlungs- und Transaktionsgebühren, Pflege/Updates und vor allem Marketing (SEO, Ads), damit der Shop überhaupt gefunden wird.
Ein gut geplanter Shop kalkuliert das von Anfang an mit, sonst steht er zwar online, bringt aber keinen Umsatz.
Größenordnungen: was kostet welcher Shop?
Konkrete Zahlen hängen stark vom Einzelfall ab, aber zur Orientierung (Richtwerte für die einmalige Erstellung, kein Festpreis):
- Einfacher Shop (kleines Sortiment, Standard-Design, Shopify): unterer bis mittlerer vierstelliger Bereich
- Individueller Shop (eigenes Design, mehr Produkte, Schnittstellen): mittlerer vier- bis fünfstelliger Bereich
- Komplexer Shop (B2B, große Kataloge, Warenwirtschaft, Shopware): fünfstellig aufwärts
Dazu kommen immer die laufenden Kosten. Ein verbindliches Angebot bekommst du erst, wenn klar ist, was du wirklich brauchst, deshalb steht bei mir ein kurzes Gespräch vor jeder Zahl.
Selbst bauen oder bauen lassen?
Selbst bauen wirkt günstig: Plattform-Tarif plus deine Zeit. In der Praxis unterschätzen viele den Aufwand, ein Shop, der konvertiert, braucht durchdachte Struktur, sauberes SEO und eine fehlerfreie Zahlungs- und Versandlogik.
Bauen lassen kostet vorab mehr, spart aber teure Fehler: Ein Shop, der nicht gefunden wird oder an dem Käufer im Checkout abspringen, ist am Ende der teuerste. Faustregel: Je mehr Umsatz vom Shop abhängt, desto eher lohnt der Profi-Aufbau.
FAQ
Was kostet ein kleiner Onlineshop?
Je nach Plattform und Aufbau startet ein einfacher Shop im niedrigen vier- bis fünfstelligen Bereich für die Erstellung, plus laufende Kosten. Ein Festpreis-Angebot gibt es nach einem kurzen Gespräch.
Gibt es einen Onlineshop zum Festpreis?
Ja. Nach einem kurzen Gespräch über Sortiment, System und Funktionen bekommst du ein transparentes Festpreis-Angebot, ohne versteckte Posten.
Was ist der teuerste Posten?
Meist der einmalige Aufbau (Design, Struktur, Schnittstellen, ggf. Migration). Unterschätzt werden oft die laufenden Kosten, vor allem Marketing, damit der Shop gefunden wird.
Shopify oder Shopware, was ist günstiger?
Kommt auf den Fall an: Shopify hat planbare Monatskosten inkl. Hosting, Shopware verlagert Kosten in Hosting und Wartung. Details im Vergleich Shopify vs. Shopware.
Welche laufenden Kosten gibt es?
Plattform/Hosting, App-Abos, Zahlungsgebühren, Pflege und Marketing. Diese Posten gehören von Anfang an ins Budget.
Lohnt sich ein Profi-Aufbau?
Meist ja: Ein Shop, der nicht konvertiert oder nicht gefunden wird, ist teurer als einer, der von Anfang an richtig gebaut ist.